Saturday, March 20, 2010

Freitag und Samstag







Gestern sind wir wieder ins Cat and Moose nach Kapstadt umgezogen, um von da aus abends zur "Around the world party" fuer die internationalen Teilnehmer zu gehen. War lustig, einige Leute hatten sich richtig aufgebrezelt und sind nicht nur wie wir mit WM-Trikot und Flagge hingegangen. Ein Niederlaender war als Frau Antje verkleidet und hat den Kostuemwettbewerb mit Abstand gewonnen. Haben einige Leute kennengelernt, unter anderem auch ein paar Helfer. So bekommen wir im ersten Etappenort direkt ein Zelt reserviert :).

Heute haben wir ein bisschen Touri-Programm gemacht und sind mit dem Auto richtung Kap der Guten Hoffnung gefahren. Allerdings war es schon etwas spaet und das Wetter bewoelkt (!), sodass wir nicht ganz bis hin gefahren sind um rechtzeitig bei der Registrierung und Fahrerbesprechung zu sein. Hat etwas an Transalp erinnert, allerdings war es eine ganze Ecke professioneller. Ausser der Stromversorgung: Nach dem 2. Ausfall sind wir gegangen.

Die Reifenwahl ist auch endlich abgeschlossen: Ich starte mit Nobby Nic vorn und Maxxis Crossmark hinten, Martijn hat hinten den Racing Ralph draufgelassen. Kam mir in den letzten Tagen etwas vor wie eine Frau, die vor dem Schuhschrank steht und nicht weiss welche Schuhe sie anziehen soll :)). Morgen gehts um 5 aus dem Bett, dann werden wir von unseren Gast"eltern" zum Start gefahren. Jetzt heisst es Daumen druecken!

Ab morgen geht es per Handy weiter, allerdings nicht hier, sondern auf http://barpub251.blogspot.com/ . Auf der Website http://www.cape-epic.com/ gibts Ergebnisse und noch mehr Fotos.

Friday, March 19, 2010

Donnerstag

Ich habe heute kompletten Ruhetag gemacht, Martijn liess sich aber nicht bremsen und ist noch ein paar Stuendchen gefahren. Abends haben wir dann gegrillt, was hier *das* landestypische Essen ueberhaupt ist. Ist auch wesentlich professioneller als bei uns. Jemand meinte, ein Haus in Suedafrika, was keinen Grill eingebaut hat, ist kein Haus. Auf jeden Fall gibts nicht so wackelige Gestelle wie bei uns. Grillroste sind immer doppelseitig, da kann nix runterfallen. Und es wir auf richtigem Holzfeuer gegrillt. Lecker!

Mit dabei waren zwei Profi-Team Betreuerinnen vom Cape Epic, die uns noch in Ernaehrungs- und ausruestungstechnischen Sachen beraten haben, fuer meinen Geschmack etwas uebertrieben professionell: "Welches Recovery-System benutzt du denn? Wie, vorne und hinten den gleichen Reifen?" Auf mein Schulterzucken hin ein leicht unglaeubiger bis mitleidiger Blick... Ich hoffe, ich komme wie immer mit Naturkost durch.

Thursday, March 18, 2010

Mittwoch



Heute haben wir die letzte richtige Trainingseinheit gemacht: Es ging knapp 5 Stunden durch das Jonkerhoek National Reserve. Wir hatten sogar einen lokalen Fuehrer, ein Freund der Familie hat uns die bestens Trails gezeigt wo wir uns dann ausgetobt haben. Ueberhaupt scheinen hier im Umfeld der Familie alle fahrradbegeistert zu sein. Tolles Gelaende, waere auch fuer die Downhiller was dabeigewesen. Ueber die Landschaft war ich recht ueberrascht, es gab eine Menge Pinienwald. Da drin ist uns auch ein Pavian begegnet, gluecklicherweise war er eher scheu. Soll die regenreichste Ecke von Suedafrika sein, aber davon haben wir wettertechnisch nicht wirklich was gemerkt :).




Hab mir dabei auch einen Reifen zerschnitten, werde jetzt doch noch hinten einen Maxxis Crossmark aufziehen, den die Kenner hier alle empfehlen. Und wenn ich zurueck komme, mach ich mit den ganzen Ersatzreifen einen Laden auf...

Wednesday, March 17, 2010

Dienstag

Der Flug nach Kapstadt war super, Lufthansa ist schon was anderes als Billigflieger. Ich hatte mir wohl unabsichtlich den VIP-Flieger ausgesucht, beim Aufgeben des Fahrrads habe ich Ivonne Kraft, die Vorjahressiegerin) kennengelernt, die mir auch direkt tausend gute Tips fuers Rennen gegeben hat. Und der Sieger bei den Maennern war auch dabei (haette ich selbst gar nicht gemerkt).




Martijn hat mich vom Flughafen abgeholt, von da ging es weiter zu einem kleinen Backpacker-Hotel mit dem schoenen Namen "Cat and Moose". Lange waren wir aber da auch nicht, dann sassen wir schon auf dem Rad. Es ging zum Signal Hill, unterwegs hatten wir auch einen tollen Blick auf das neue Stadion fuer die WM und den Tafelberg (der war mir fuer den ersten Tag zu hoch).




Danach sind wir dann "umgezogen" nach Stellenbosch (eine halbe Autostunde noerdlich) zu den Eltern von Jan, den Martijn beim Transalp kennengelernt hatte. Super nette Leute und der perfekte Platz sowohl zum Entspannen als auch zum Einfahren, mehr dazu im naechsten Post.